Sehhilfen, wem helfen sie?
Brillen und Kontaktlinsen können fehlerhafte Augenbrechwerte ausgleichen. Bei Beeinträchtigungen der Sehschärfe, die durch Funktionsausfälle z.B. im Bereich der Netzhaut oder des Sehnervs vorhanden sind, können diese jedoch nichts mehr bewirken. Bei zerstörten Sinnenszellen und Sehnervfasern kann z.Zt. auch keine Operation oder Medikament helfen. Hier sind die Grenzen des Möglichen erreicht. Spezielle optische Hilfsmittel können Sehbehinderten jedoch ein großes Hilfsmittel sein, um sich in der sehenden Welt zurechtzufinden. So muss auf Lesen oder Fernsehen, Einkäufe alleine selbständig erledigen und auf Reisen gehen nicht verzichtet werden. Diese speziellen optischen Hilfsmittel nennen wir "vergrößernde Sehhilfen".
Der Umgang mit vergrößernden Sehhilfen muss unter fachkundiger
Anleitung erlernt werden und ist zunächst übungsbedürftig.
Je stärker die Vergrößerung sein muss, desto mehr Geduld
erfordert die Umstellung. In dem Maße, wie die Schrift größer
wird, verkleinert sich der Textausschnitt, den man auf einen Blick erfassen
kann. Vor allem bei Systemen, die man als Brille trägt, muß
man sich an einen anderen, oft erheblich geringeren Leseabstand gewöhnen.
Auch die optischen Hilfsmittel für die Ferne sind anfangs nicht leicht
zu handhaben. Doch alle diese Schwierigkeiten lassen sich durch Üben
überwinden. Man muß natürlich den festen Willen haben,
sich seine Unabhängigkeit zu bewahren, wieder lesen zu können,
oder sich mit einem anderen geeigneten Hobby zu beschäftigen.
Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gern!
Optische Hilfsmittel: - Aufstecklinsen
- Verstärkte Lesebrille
- Lupenbrillen (Kopf- und Vorsatzlupen, Hellfeldlupen, Leichtlupen, Lesegläser, Stand- und Klapplesegläser)
- Fernrohrbrillen
- Elektronisch vergrößernde Sehhilfen (z.B.Bildschirm-Lesegeräte, Fernsehlesegeräte u.s.w.)

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